26.11.2014

Mobiles Websurfen in Deutschland: So gehen die Deutschen mit Tablet und Smartphone ins Internet

Das Online-Portal Teltarif.de hat zum vierten Mal eine Leserumfrage zum Thema mobiles Surfen durchgeführt. Das Ergebnis: Insgesamt sind die Leser zufrieden mit den deutschen Mobilfunknetzen. Aufholbedarf gibt es aber ausgerechnet dort, wo die Nutzer immer häufiger ihr Smartphone oder Tablet zum Surfen benutzen: im Freien.

Smartphone wird für mobiles 3G-Internet immer wichtiger

Teltarif.de hat auch in diesem Jahr wieder über 3500 Leser zum Thema mobile Internet-Nutzung befragt. Der Fokus der Umfrage lag dabei auf der Netzqualität sowie dem Preis-Leistungs-Verhältnis mobiler Angebote. Das Informationsportal www.umts.info hat die Ergebnisse der Umfrage ausgewertet und zusammengestellt. Hier einen Zusammenfassung der wichtigsten Informationen.

Ein Ergebnis der mobiles Surfen-Umfrage zeigt, dass ganze 87 Prozent der Befragten mit ihrem Smartphone mobil surfen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 5 Prozentpunkte mehr. Nur 6 Prozent greifen auf ein Tablet zurück. Einen Laptop mit USB-Surfstick-Modelle nutzen nur noch 4 Prozent. 2011 gaben noch 21 Prozent der Nutzer an, via Laptop mobil zu surfen.     

mobiles 3G-Internet im Freien immer beliebter

Überraschend ist, dass nur noch 68 Prozent der Teilnehmer angeben, mehrmals täglich mobil zu surfen. 2013 lag der Wert noch bei 77 Prozent. Dafür steigt der Anteil der Nutzer, die weniger als einmal täglich mobiles 3G-Internet nutzen von 9 auf 15 Prozent.

Am meisten steigt die mobile Internet-Nutzung im Freien an. Der Wert hat sich in den letzten drei Jahren fast verdoppelt. Dennoch surft der Großteil noch immer in Gebäuden (57 Prozent), im Freien greifen 28 Prozent zu Smartphone und Tablet. Knapp 6 Prozent nutzen mobiles 3G-Internet im Öffentlichen Personen-Nahverkehr und jeweils 5 Prozent surfen im Auto oder im Fernzug.

Funknetz-Qualität verbessert sich bei allen Anbietern

Bei den deutschen Netzbetreibern konnte sich zum vierten Mal in Folge die Telekom Deutschland durchsetzen. Insgesamt wurde die Mobilfunknetz-Qualität des bonner Unternehmens mit der Schulnote 2,1 bewertet. Auf Platz zwei folgt E-Plus mit der Note 2,7. Auf Rang drei reiht sich Vodafone mit der Note 3,2 ein, gefolgt von o2 mit der Gesamtnote 3,5. Im Vergleich zum Vorjahr konnten aber alle Betreiber die Funknetz-Qualität verbessern.

Was die Funknetz-Qualität angeht, beurteilen die Tester diese im Freien als besonders schlecht. Beim mobilen Surfen in Gebäuden wurde die Mobilfunknetz-Qualität aller Anbieter mit der Note 2,6 bewertet. Im ÖPNV vergab man die Note 2,8 und im Auto die Note 3,0. Den letzten Platz teilen sich die Orte "im Freien" sowie "im Regional-/Fernzug" mit der Note 3,2.

Unterschiede bei den Preisen für mobiles Internet 

Im Vergleich zur Netzqualität konnte sich die Telekom  bei den Preisen für mobiles 3G-Internet nicht von der Konkurrenz absetzen. Das vierte Jahr in Folge entschied E-Plus das Rennen für sich. Der Netzbetreiber wurde insgesamt mit 2,1 bewertet. Auf Platz zwei folgen die Telekom und o2 mit der Gesamtnote 2,7. Das Schlusslicht bildet Vodafone mit dem Urteil „befriedigend“ (3,1).  

Autor: Boe